Gebühren

Die Vergütung für anwaltliche Tätigkeiten bemisst sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG).

In gerichtlichen Verfahren sind niedrigere als die gesetzlichen Gebühren unzulässig.

In außergerichtlichen Angelegenheiten können gemäß § 4 Abs. 2 Satz 1 RVG Pauschalvergütungen und Zeitvergütungen vereinbart werden.

Steuerberatung sowie Finanz- und Lohnbuchführung wird gemäß § 35 RVG nach der Steuerberatergebührenverordnung abgerechnet.

Für Vertragsgestaltungsberatungsberatung und für Vertretungen in Steuerstrafrechts- und Wirtschaftsstrafsachen werden regelmäßig Honorarvereinbarungen getroffen.

Die Gebühr für einen mündlichen oder schriftlichen Rat oder eine Auskunft (Beratung) soll gemäß § 34 RVG durch eine Gebührenvereinbarung geregelt werden. Ist der Auftraggeber Verbraucher, beschränkt § 34 RVG die Höhe der Gebühren für die Beratung auf höchstens 250,00 €;  für ein erstes Beratungsgespräch auf höchstens 190,00 €. In der Regel wird für die erste Beratung eine Gebühr zwischen 50,00 € und 100,00 € vereinbart.